Energieberatung im Landkreis Kassel

Bauplanungs- & Sachverständigenbüro - Dipl.-Ing. Harald Hahn


 

Heizungsoptimierung

 

Hydraulischer Abgleich „optimierte Heizungseinstellung“

Eine Heizungsanlage funktioniert nur dann optimal, wenn die Anlage hydraulisch abgeglichen ist und die Komponenten sorgsam aufeinander abgestimmt sind. Bei Funktionsstörungen befassen sich Handwerker und Fachfirmen viel zu oft nur mit den Auswirkungen, nicht aber mit den Ursachen und den technischen Zusammenhängen.

Der hydraulische Abgleich beschreibt ein Verfahren, mit dem innerhalb einer Heizungsanlage jeder Heizkörper oder Heizkreis einer Flächenheizung bei einer festgelegten Vorlauftemperatur der Heizungsanlage genau mit der Wärmemenge versorgt wird, die benötigt wird, um die für die einzelnen Räume gewünschte Raumtemperatur zu erreichen.

Dies wird mit genauer Planung, Überprüfung und Einstellung bei der Inbetriebnahme der Anlage erreicht. Auch ein nachträglicher hydraulischer Abgleich ist möglich.

Anzeichen für fehlenden hydraulischen Abgleich:

Heizkörper werden nicht warm, da andere Anlagenteile überversorgt sind (Hydraulischer Kurzschluss).

> Heizkörperventile geben Geräusche ab, da der Differenzdruck im Ventil zu groß ist.

> Heizkörperventile und Rohrleitungen geben Geräusche ab, da die Strömungsgeschwindigkeit zu groß ist.

> Heizkörperventile öffnen und schließen nicht zur gewünschten Innentemperatur, ebenfalls wegen zu hoher Differenzdrücke im Ventil.

> Regelverhalten von Thermostatköpfen ist schlecht durch starkes “Überschwingen“.

> Die Heizungsanlage wird mit zu hohen Temperaturen betrieben, um die Unterversorgung auf diese Weise auszugleichen.

> Es werden Pumpen mit zu hoher Leistung eingesetzt, die sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb zu hohe Kosten verursachen.

Obwohl gefordert, z.B. in der VOB/C DIN 18380, wird der hydraulische Abgleich in der Praxis oft nicht durchgeführt. Die Auslegungsleistung des Wärmeerzeugers und der Heizflächen ist vom Fachunternehmer auf der Grundlage der DIN EN 12831 zu ermitteln.

Diese Grundlage wird auch Heizlastberechnung genannt und ist vom Bauherrn an den Handwerker zu übergeben. Diese Unterlagen sind Voraussetzung für eine fachliche und korrekte Umsetzung des hydraulische Abgleich.

Der hydraulische Abgleich ist auf dieser Basis vorzunehmen und in der Fachunternehmer-Rechnung zu bestätigen.

Sollte Ihnen die Heizlastberechnung fehlen, helfen wir Ihnen gerne.

Gern stehe ich Ihnen für offene Fragen zur Beantwortung zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie auf der letzten Seite.

 

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